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24.10.2018 Von: Beate Fülle

Azubipreis 2018 geht an Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik

Auszeichnung für die Feinwerkmechanikerin Frau Laetitia Djayou


Tübingen, 24.10.2018. Die Feinwerkmechanikerin Frau Laetitia Djayou erhält den Azubipreis 2018 der Max-Planck-Gesellschaft für herausragende Leistungen in der Berufsausbildung. Die seit 2007 existierende Auszeichnung soll eine Anerkennung für herausragende berufliche und schulische Leistungen und besonderes soziales Engagement während der Ausbildung sein, außerdem wird ein Augenmerk auf die persönliche Entwicklung gelegt. Sie ist mit 750 Euro dotiert. 

Frau Djayou begann im September 2014 mit ihre Ausbildung zur Feinwerk-mechanikerin an unserem Institut. Sie emigrierte mit ihrer kleinen Schwester und ihrem ungeborenen Kind in November 2009 von Kamerun nach Deutschland. In den Jahren 2010 bis 2012 besuchte sie das kooperative Berufsvorbereitungsjahr des IB Bildungszentrums in Reutlingen, wo sie einen Hauptschulabschluss erfolgreich absolvierte. Im September besuchte sie dann sogleich die Werkrealschule und nahm an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme zu dem Thema Metall teil, dass ihr den Weg für die Ausbildung ebnete. Das war aber nicht alles! Trotz ihrer beruflichen Ausbildung besuchte sie zeitgleich die Fachhochschule, die sie auch erfolgreich abschloss!

Der Werkstattleiter Markus Scheu war außerordentlich zufrieden mit Frau Djayou. Sie war eine engagierte und fleißige Auszubildende, die von Anfang an einen sehr guten Berufsabschluss erreichen wollte, was ihr auch im Frühjahr mit Bravur gelang. Frau Djayou hat sich trotz einer für sie fremden Sprache und einer neuen Kultur schnell und erfolgreich in die deutsche Gesellschaft eingefügt. „Für mich ist Laetitia ein Paradebeispiel einer gelungen Migration!“, so Scheu.

Frau Dyajou hat bereits eine neue Arbeitsstelle erfolgreich gefunden. Herr Scheu freut sich darüber besonders und wünscht ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute! 


Kontakt: 
Beate Fülle
Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik beschäftigt sich mit der Signal- und Informationsverarbeitung im Gehirn. Die Wissenschaftler/innen gehen der Frage nach, welche Signale und Prozesse notwendig sind, damit Menschen aus den vielfältigen Sinnesinformationen ein konsistentes Bild ihrer Umwelt und das dazu passende Verhalten erzeugen können. Mit unterschiedlichen Ansätzen und Methoden arbeiten unsere Forscher/innen aus drei Abteilungen und mehreren Forschungsgruppen an grundlegenden Fragen der Gehirnforschung. 

Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik ist eine von 84 Forschungseinrichtungen, die die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) im In- und Ausland unterhält und die alle Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit betreiben. Die MPG ist Deutschlands erfolgreichste Forschungsorganisation – seit ihrer Gründung 1948 finden sich alleine 18 Nobelpreisträger und Nobelpreisträgerinnen in den Reihen ihrer Wissenschaftler. Damit ist sie auf Augenhöhe mit den besten und angesehen­sten Forschungsinstitutionen und Universitäten der Welt.
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Herzlichen Glückwunsch! Der Azubipreis 2018 geht an Frau Laetitia Djayou: Urkundenübereichung und einer Geldprämie  durch den  geschäftsführenden Direktor Prof. Heinrich Bülthoff, der Preisträgerin Frau Laetitia Djayou und dem Werkstattleiter Markus Scheu (v.l.n.r.). Copyright: Beate Fülle/Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Herzlichen Glückwunsch! Der Azubipreis 2018 geht an Frau Laetitia Djayou: Urkundenübereichung und einer Geldprämie durch den geschäftsführenden Direktor Prof. Heinrich Bülthoff, der Preisträgerin Frau Laetitia Djayou und dem Werkstattleiter Markus Scheu (v.l.n.r.). Copyright: Beate Fülle/Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik