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26.06.2017

Begehrte Otto-Hahn-Medaille für junge Wissenschaftlerin

Manuela Kieninger erhält Auszeichnung der Max-Planck-Gesellschaft


Tübingen, 26.06.2017Auf der diesjährigen Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft wurden in München letzte Woche wieder die Otto-Hahn-Medaillen verliehen. Eine der begehrten Auszeichnungen für junge Nachwuchswissenschaftler geht dieses Jahr an Dr. Manuela Kieninger. 

Dr. Manuela Kieninger vom MPI für Entwicklungsbiologie erhielt die Otto-Hahn-Medaille für Ihre herausragenden Untersuchungen zum Mundhöhlen-Dimorphismus im Fadenwurm Pristionchus pacificus als Beispiel eines Merkmals mit phänotypischer Plastizität. Ihre Doktorarbeit gibt erstmals einen detaillierten Einblick in die Steuerung der Plastizität multizellulärer Organismen.

 

Otto-Hahn-Medaille und Otto-Hahn-Award
Seit 1978 werden jährlich mehrere junge und besonders begabte Nachwuchswissenschaftler mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet – für ihre hervorragende Dissertation und um sie zu einer späteren Karriere in der Forschung zu motivieren. Für die Otto-Hahn-Medaille können die Max-Planck-Institute jede Person vorschlagen, die die Doktorarbeit vor dem 30. Geburtstag abgeschlossen hat. Die Max-Planck-Gesellschaft zeichnet insgesamt bis zu 30 Doktoranden mit der Otto-Hahn-Medaille aus. Zusätzlich erhält jeder der jungen Wissenschaftler ein Preisgeld von 7.500€. Nur einer von ihnen kann dann noch den Otto-Hahn-Award erhalten, der obendrauf eine weitere, komplette Forschungsgruppenausstattung sowie die Führung einer Forschungsgruppe an einem Max-Planck-Institut ihrer oder seiner Wahl beinhaltet. Dies ist als weiterführende Option für junge Nachwuchswissenschaftler gedacht und wird meist nach einem Auslandsaufenthalt, der meist nach der Promotion folgt, in Anspruch genommen.


Über uns
Der Max-Planck-Campus Tübingen beherbergt die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie, biologische Kybernetik und Intelligente Systeme/Standort Tübingen sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium. Insgesamt arbeiten und forschen rund 700 Personen auf dem Campus. Seine Institute sind Teil der 80 Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie betreibt Grundlagenforschung auf den Gebieten der Biochemie, Molekularbiologie, Genetik sowie Zell- und Evolutionsbiologie. Es beschäftigt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat seinen Sitz auf dem Max-Planck-Campus in Tübingen. Das MPI für Entwicklungsbiologie ist eines der 80 Institute und Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 


Manuela Kieninger erhält die Otto-Hahn-Medaille