< Max-Planck-Wissenschaftler kritisieren Umgang mit Tierrechtsvorwürfen gegen führenden Neurowissenschaftler
08.06.2018

Das Handeln der Max-Planck-Gesellschaft gibt Anlass zu ernsthafter Besorgnis über die Führung und die Zukunft der deutschen Neurowissenschaften

Die wissenschaftliche Gemeinschaft war schockiert


Als Nikos Logothetis vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, einer der führenden europäischen Neurowissenschaftler, im Jahr 2015 ankündigte, dass er keine nichtmenschlichen Primaten mehr zur Erforschung der Physiologie kognitiver Prozesse einsetzen und sich die Arbeit seines Teams auf Nagerstudien konzentrieren würde, war die wissenschaftliche Gemeinschaft schockiert.

Ausschlaggebend für seine Entscheidung waren Misserfolge bei der Unterstützung durch seine Institution und andere nach einer Kampagne der deutschen Tierrechtsgruppe Soko Tierschutz (SOKO).

https://speakingofresearch.com/2018/06/07/max-planck-societys-actions-raise-serious-concerns-about-leadership-and-the-future-of-german-neuroscience/