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25.10.2017 Von: Sarah Hailer

Dr. Patrick Müller mit dem „EMBO Young Investigator“ Award ausgezeichnet

European Molecular Biology Organisation würdigt die innovative Forschung des Gruppenleiters am Friedrich-Miescher-Laboratorium (FML)


Tübingen, 25. Oktober 2017. Die European Molecular Biology Organisation (EMBO) hat heute die Wahl von 28 neuen „EMBO Young Investigators“ bekannt gegeben. Dr. Patrick Müller, Forschungsgruppenleiter am Friedrich-Miescher-Laboratorium (FML), ist einer der Preisträger. Mit dem prestigeträchtigen „EMBO Young Investigator“ Award würdigt die Organisation die besten europäischen Wissenschaftler unter 40 Jahren und unterstützt sie bei außergewöhnlich innovativen molekularbiologischen  Forschungsprojekten.

Patrick Müller wird heute von der europäischen Wissenschaftsorganisation European Molecular Biology Organization (EMBO) als „EMBO Young Investigator“ ausgezeichnet. Durch die Aufnahme in das „Young Investigators Programme" der European Molecular Biology Organization (EMBO) werden einmal pro Jahr die vielversprechendsten jungen Forscher und Forscherinnen Europas ausgezeichnet.

Patrick Müller forscht an Musterbildungsprozessen während der Embryonalentwicklung. Methoden der Genetik und Biophysik kombiniert mit theoretischen Modellen ermöglichen es ihm und seiner Forschungsgruppe herauszufinden, wie Signalmoleküle einen undifferenzierten Zellhaufen in einen strukturierten Embryo verwandeln. Patrick Müllers Ziel ist es, allgemeine Prinzipien von selbstorganisierenden Entwicklungsvorgängen zu beschreiben und mit diesem Wissen neue Ansätze für die Regenerative Medizin mit embryonalen Stammzellen zu entwickeln. Von 1999 bis 2004 studierte Patrick Müller in Göttingen, Berkeley und New York. Er promovierte 2007 am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und forschte bis 2013 an der Harvard University. Patrick Müllers Forschungsarbeiten wurden bereits vielfach ausgezeichnet, u.a. vom Europäischen Forschungsrat (ERC Grant).

EMBO fördert die molekularbiologische Grundlagenforschung. Mit dem „Young Investigator Programme“ unterstützt sie Lebenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, bei denen sie das Potenzial für Forschung der Weltklasse erkennt. Die dreijährige Förderung umfasst ein mit 15.000 Euro dotiertes Preisgeld, die Aufnahme in ein hochkarätig besetztes Forschungsnetzwerk und die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Fortbildungskursen teilzunehmen und die Hightech-Geräte am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg zu nutzen.

Ansprechpartner:

Dr. Patrick Müller
E-Mail: patrick.mueller(at)tuebingen.mpg.de

Sarah Hailer (Pressereferentin)
Tel.: 07071 601- 444
E-Mail: presse-eb(at)tuebingen.mpg.de

Über uns

Der Max-Planck-Campus Tübingen beherbergt die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie, biologische Kybernetik und Intelligente Systeme/Standort Tübingen sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium. Insgesamt arbeiten und forschen rund 700 Personen auf dem Campus. Seine Institute sind Teil der 80 Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Das Friedrich-Miescher-Laboratorium (FML) wurde 1969 von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gegründet. Es bietet herausragenden jungen Forschern die Möglichkeit, über einen Zeitraum von mehreren Jahren eine Arbeitsgruppe aufzubauen und eigene Forschungsideen zu verwirklichen. Derzeit arbeiten am FML ungefähr 50 Mitarbeiter in vier Forschungsgruppen.


Dr. Patrick Müller (Brigitte Sailer / MPI für Entwicklungsbiologie)