< Maschinelles Lernen für die Klimaforschung

Grundlagenforschung am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

"Forschen für Gesundheit" - mit diesem Banner unterstrich das Institut die Bedeutung der Grundlagenforschung für die Medizin


Tübingen, 27. Juni 2015. Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik forscht an den neuronalen Grundlagen, die dem Gedächtnis und der Wahrnehmung zugrunde liegen. Mit dem Banner „Forschen für Gesundheit“ möchte das Institut die Bedeutung der Grundlagenforschung unterstreichen, die eine spätere klinische Anwendung erst ermöglicht. 

Die 80 Milliarden Nervenzellen des menschlichen Gehirns bilden ein kompliziertes Netzwerk, dessen Erforschung bisher noch am Anfang steht. Um neurologische und psychische Krankheiten behandeln zu können, muss die Funktionsweise des Gehirns besser verstanden werden. Dazu leistet die Forschungsarbeit an unserem Institut einen Beitrag: Mit unterschiedlichen Ansätzen und Methoden arbeiten Wissenschaftler aus drei Abteilungen und sieben Forschungsgruppen an grundlegenden Fragen der Hirnforschung. Diese reichen von psychologischen Ansätzen mittels Bewegungssimulatoren und virtuellen Welten über Kernspintomographie bis hin zu elektrophysiologischen Untersuchungen auf Zellniveau. 

In der Forschung wird stets die Methode angewendet, die am besten dazu geeignet ist, die jeweilige wissenschaftliche Fragestellung zu beantworten. Tierversuche werden nur dann durchgeführt, wenn es keine anderen Alternativen gibt. Dies ist in der Neurowissenschaft insbesondere dann der Fall, wenn die Kommunikation zwischen vielen Nervenzellen oder verschiedenen Hirnbereichen erforscht wird. 

Ansprechpartner:
Christina Bornschein (Presse- & Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 07071 601-777
E-Mail: presse-kyb@tuebingen.mpg.de

 

Druckfähige Bilder erhalten Sie von der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung. Bitte senden Sie uns bei Veröffentlichung einen Beleg. 

Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik forscht an der Aufklärung von kognitiven Prozessen auf experimentellem, theoretischem und methodischem Gebiet. Es beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 40 Ländern und hat seinen Sitz auf dem Max-Planck-Campus in Tübingen. Das MPI für biologische Kybernetik ist eines der 82 Institute und Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.