Tübingen, 21. Mai 2010. Wie heute bekannt wurde, ist Detlef Weigel, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, zum auswärtigen Mitglied der Royal Society of London gewählt worden. Die Royal Society, 1660 gegründet, ist die älteste bestehende Akademie der Wissenschaften. Ihr gehört nur ein kleiner, exklusiver Kreis deutscher Wissenschaftler an, zu dem neben mehreren Nobelpreisträgern wie Christiane Nüsslein-Volhard, sonst nur der ehemalige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Hubert Markl, zählt. Detlef Weigel, der als Deutsch-Amerikaner sowohl der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina als auch der US National Academy of Sciences angehört, ist eins von acht auswärtigen Mitgliedern, die dieses Jahr in die Royal Society aufgenommen wurden. Neben seinen Arbeiten zum Wachstum und Blühen von Pflanzen hat Detlef Weigel sich seit seiner Ankunft in Tübingen vor acht Jahren vor allem durch seine Beiträge zur Evolution der Pflanzen einen Namen gemacht. Dabei geht es um die Frage, wie Pflanzen sich an ständig wechselnde Umweltbedingungen anpassen können. Seit mehreren Jahren ist er der am meisten zitierte Entwicklungs- und Pflanzenbiologe im deutschsprachigen Raum.
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Neue Mitglieder der Royal Society of London
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- Prof. Dr. Detlef Weigel. Foto: Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie