Status: 29. Juni 2020

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste,

am 22. Juni hat der Krisenstab des Campus Tübingen anlässlich geänderter staatlicher Richtlinien zum Umgang mit dem Coronavirus COVID-19 über angepasste Maßnahmen für alle Mitarbeitenden und Gäste entschieden.

Der Krisenstab strebt an, die Arbeit am Campus unter Beachtung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) zu erhöhen. Art und Umfang aller Präsenztätigkeiten am Campus sind mit der/m jeweiligen Vorgesetzten im Vorfeld abzustimmen.

Aufgaben, die effektiv und effizient von zu Hause aus bearbeitet werden können, sollten weiterhin in Absprache mit Ihrer/m Vorgesetzten im Homeoffice durchgeführt werden. Darüber hinaus ist Arbeiten im Homeoffice weiterhin für Mitarbeitende möglich, die den Risikogruppen angehören oder die sich aufgrund mangelnder Alternativen zu Hause um ihre Kinder kümmern müssen. Die Festlegung erfolgt durch Ihre/n zuständige/n Vorgesetzte/n.

Es bleibt weiterhin bei der Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung am Campus und in den Institutsgebäuden sowie bei den geltenden Abstandsregelungen.

  • Laborarbeitsplätze können nur soweit gefüllt werden, wie dies unter Einhaltung der Abstandsregeln maximal zulässig ist.
  • Für Büros gilt: 10mpro Person. Es ist darauf zu achten, dass Schreibtische so angeordnet werden, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann und eine gute Durchlüftung des Raums gewährleistet ist.

Veranstaltungen und Besprechungen sollten weiterhin vorzugsweise virtuell erfolgen. Davon abweichend können Besprechungen mit internen und externen Teilnehmern sowie Experimente mit externen Probanden wieder auf dem Campus stattfinden, sofern nachfolgende Auflagen erfüllt sind:

  • Es ist eine für die Veranstaltung oder ein Experiment verantwortliche Person zu benennen.
  • Es ist abhängig von der Teilnehmerzahl frühzeitig ein Hygienekonzept bei der jeweils zuständigen Kontaktperson des Sicherheitsbüros (Brigitte Walderich, Holger Fischer, Jörg Eisfeld) zur Freigabe vorzulegen.
  • Die zuvor benannte verantwortliche Person führt eine Liste der Teilnehmenden und ist für die Einhaltung der Hygieneregeln (Abstandswahrung, Händedesinfektion, Maskenpflicht, Lüftung) verantwortlich. 
  • Die Veranstaltung muss rechtzeitig bei der Institutsleitung angemeldet und genehmigt werden (insbesondere bei der Teilnahme von Externen).
  • Eine Anwesenheitsliste ist bis vier Wochen nach der Veranstaltung aufzubewahren.
  • Die maximale Anzahl an Teilnehmenden in bestimmten Räumlichkeiten des Campus wird derzeit bestimmt, und Veranstaltern mitgeteilt.

Dienstreisen ins Ausland sind weiterhin zu vermeiden. In begründeten Ausnahmefällen ist vor Planung einer Dienstreise vom zentralen Krisenstab der Max-Planck-Gesellschaft eine Genehmigung einzuholen: krisenstab@gv.mpg.de

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat erneut COVID-19-Risikogebiete definiert. Wir bitten alle Mitarbeitenden, regelmäßig die Serviceseiten des RKI zu konsultieren, bevor eine Privatreise ins Ausland unternommen wird oder neue Mitarbeitende und Gäste aus dem Ausland am Campus Tübingen willkommen geheißen werden. Es wird nicht empfohlen, privat in Risikogebiete zu reisen.

Einreisende aus den vom RKI benannten Risikogebieten verpflichten sich zu einer 14-tägigen Quarantäne. Das Max-Planck-Haus steht für einen Quarantäne-Aufenthalt nicht zur Verfügung.

Kinder haben am Campus Tübingen wieder Zutritt zu den Institutsgebäuden. Es müssen die allgemeinen Bestimmungen der Aufsichtspflicht und die Auflagen des Arbeitsschutzes (Maskenpflicht für Kinder ab sechs Jahren, Abstandsgebot) eingehalten werden.

Der Krisenstab des Max-Planck-Campus Tübingen dankt für Ihre Aufmerksamkeit.