Karrieren in der Wissenschaft

ES GIBT NICHT NUR DEN BERUF WISSENSCHAFTLERIN - ES BESTEHEN VIELE VERSCHIEDENE BERUFLICHE MÖGLICHKEITEN IN WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Die Ausbildungs- und Berufswege sind sehr vielfältig und es ist schwierig, den Durchblick zu behalten. Man kann den klassischen Weg über das Studium und die Doktorarbeit in die Forschung wählen, als Wissenschaftlerin arbeiten und schließlich den Weg als Professorin an eine Forschungseinrichtung oder Universität finden. Unterwegs gibt es viele Abzweigungen.

 

Nach einem Studium kann man aber auch weiterhin im wissenschaftlichen Bereich arbeiten, ohne selbst Wissenschaftlerin zu sein.

  • Im Bereich des Wissenschaftskommunikation oder -journalismus, z.B. an einer wissenschaftlichen Einrichtung, in einem forschungsnahen Unternehmen oder bei einem Fachmedium.
  • Als Forschungs- und Studienkoordinator unterstützen und betreuen junge Wissenschaftler*innen; viele von ihnen haben zuvor eine wissenschaftliche Karriere verfolgt
  • Als wissenschaftstechnisches Personal – denn all diese mitunter sehr komplexen Geräte müssen bedient und gewartet werden.
  • Einrichtungen mit Tieren brauchen Tierärzt*innen und –pfleger*innen.

Neben der Grundlagenforschung an Max-Planck-Instituten oder Universitäten gibt es auch die angewandte Forschung. Viele Firmen haben Abteilungen zur Forschung und Entwicklung.

Vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten

Wir haben mit Frauen am Max-Planck-Campus Tübingen gesprochen und nach ihren Karrierewegen mit deren Hochs und Tiefs gefragt und was ihre Entscheidungen beeinflusst hat. Macht Euch auf den folgenden Seiten selbst ein Bild davon.

 

Drei Ecksteine sind bei der Findung des Traumberufs jedoch besonders wichtig: Information – Selbstvertrauen – Mut.

Unsere Institute sind sehr interdisziplinär aufgestellt: So arbeiten bei uns Neurowissenschaftler*innen, Computerwissenschaftler*innen, Biolog*innen, Mathematiker*innen, Physiker*innen, Ingenieur*innen, Psycholog*innen und Mediziner*innen.

Die Max-Planck-Gesellschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen, bestehende Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts, insbesondere Benachteiligungen von Frauen, zu beseitigen und künftige Benachteiligungen zu verhindern.

Mit dem Instrument der Selbstverpflichtung hat die Max-Planck-Gesellschaft bereits im Zeitraum zwischen 2005 und 2010 sowie zwischen 2012 und 2016 den Frauenanteil in Führungspositionen erfolgreich anheben können. Die neue Selbstverpflichtung von 2017 baut auf diesen Erfolgen auf, berücksichtigt durch die Einführung von internen Besetzungsquoten jedoch stärker auch aktuelle Entwicklungen. Darüber hinaus wird das 2019 neu gegründete Talent, Gender & Diversity Board neue Impulse für eine diversitätsgerechte Talentförderung in der Max-Planck-Gesellschaft setzen.